Eine Investition in Aktienfonds gehört zu den spekulativen Geldanlagen und birgt sowohl große Renditechancen als auch dass Risiko des Totalverlusts. Aktienfonds investieren dass Geld ihrer Kunden überwiegend oder ausschließlich in Wertpapiere. Der Anleger hat die Wahl zwischen zig verschiedenen Fonds. Diese bilden beispielsweise große Aktienindizes nach oder enthalten nur Wertpapiere aus bestimmten Branchen, Ländern oder Regionen.

Im Gegensatz zur direkten Spekulation mit einzelnen Aktien, bieten Aktienfonds durch ihre breitere Streuung auf verschiedene Wertpapiere mehr Sicherheit. Die Fonds werden von professionellen Fondsmanagern geführt, von deren Erfahrung und Kompetenz die Anleger profitieren können. Jeder Anteilseigner erhält ein bis zwei mal jährlich einen Bericht über die Entwicklung des Fonds und eine Berechnung über den aktuellen Wert seiner Anteile.

Fondansteile können jederzeit an der Börse gehandelt und zum so genannten Rücknahmepreis verkauft werden. Der Rücknahmepreis berechnet sich aus der Gesamtsumme des Fondsvermögens geteilt durch die Anzahl aller Anteile.

Kosten und Gebühren

Neben dem aktuellen Kurswert wird dem Käufer von Fondsanteilen ein Ausgabeaufschlag in Rechnung gestellt.  Hinzu kommen fondseigene Gebühren für die Verwaltung und das Management. Zur Aufbewahrung der Fondsanteile wird ein Depotkonto benötigt, welches anbieterabhängig Grundgebühren kosten kann.

Depotkonten: jetzt kostenlos und unverbindlich vergleichen!

Varianten von Aktienfonds

Anteile an Aktienfonds können unter anderem in Form von Einmalanlagen oder Sparplänen erworben werden. Einmalanlagen gewähren dem Anleger die größte Flexibilität. Er kann zu jeder Zeit Fondsanteile kaufen und verkaufen. Sparpläne eignen sich zum systematischen Vermögensaufbau. Der Anleger investiert einen festen monatlichen Betrag (ab 50 Euro) in einen Aktienfond. Die Sparraten können flexibel angepasst oder ausgesetzt werden.